Blickführung: Schnell fährt, wer weiter schaut.

SG

Salvatore GangarossaGründer der WMR Academy, ehemaliger Formel-BMW-Fahrer · 4 Min. Lesezeit

Die meisten glauben, schnelle Fahrer haben einfach die schnelleren Hände.

Der Unterschied sitzt woanders.

In den Augen. Denn wo du hinschaust, da lenkst du hin.

Klingt banal? Dann denk an den Moment, in dem das Auto rutscht und dein Blick an der Leitplanke klebt. Genau dafür trainieren Rennfahrer ihre Augen – und wie das geht, steht hier.

KI-generiertes Video · 33 Sekunden
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Hände folgen Augen

Wo du hinschaust, da lenkst du unbewusst hin. Das ist kein Trick, sondern wie dein Körper funktioniert. Auf der Rennstrecke ist das Chance und Gefahr zugleich.

Wer zu kurz schaut, sieht Kurven zu spät, bremst zu spät oder zu hektisch und lenkt in kleinen Korrekturen. Wer weit schaut, hat Zeit – und Zeit macht ruhig.

Die Blickkette durch eine Kurve

Dein Blick ist immer schon beim nächsten Punkt, bevor das Auto dort ist.

  • Auf der Geraden: Blick zum Bremspunkt
  • Beim Bremsen: Blick zum Einlenkpunkt
  • Beim Einlenken: Blick zum Apex
  • Am Apex: Blick zum Ausgang und zur nächsten Kurve

Wenn das Auto rutscht

Im Schreckmoment schaut man automatisch auf das, was einem Angst macht – die Leitplanke, die Wiese. Und genau dahin fährt man dann.

Darum trainieren Rennfahrer, den Blick bewusst auf den freien Weg zu richten. Das muss man üben, bevor man es braucht.

Kopf drehen, nicht nur die Augen

Mit Helm ist dein Sichtfeld kleiner. In engen Kurven reicht es nicht, nur die Augen zu bewegen – drehe den Kopf aktiv in Richtung Apex und Ausgang.

Übung für deinen nächsten Trackday

Sprich in einer langsamen Runde laut aus, wohin du gerade schaust: Bremspunkt, Einlenken, Apex, Ausgang. Wenn du merkst, dass du hinterherhinkst, bist du zu spät dran.

Zuhause hilft ein Onboard-Video: Video stoppen und fragen, wo dein Blick jetzt sein müsste.

Deine Checkliste

  • Blick immer beim nächsten Punkt, nicht vor der Haube
  • In engen Kurven Kopf mitdrehen
  • Im Schreckmoment auf den freien Weg schauen
  • Langsame Runde mit lautem Ansagen gefahren
  • Onboard-Video mit Stopp-Übung gemacht

Dein Weg zum Rennfahrer

1

AnmeldungDu bist hier

Kostenlos, 2 Minuten.

2

Zoom-Workshop

Di oder Do, 18 Uhr. Wir zeigen dir den Weg.

3

Gespräch

Dein Ziel, dein Plan.

4

Training

Sim, Fahrtechnik, Nordschleife.

5

Lizenz

Wenn deine Veranstaltung sie verlangt.

6

Erstes Rennen

Mit WMR an den Start.

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Kostenloser Zoom-WorkshopJeden Dienstag und Donnerstag um 18 Uhr. Kurz anmelden, danach bekommst du deine Einladung.

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Wie weit soll ich nach vorne schauen?
So weit, dass du den nächsten Referenzpunkt schon siehst, bevor du ihn erreichst. Je schneller du wirst, desto weiter.
Hilft das auch im Simulator?
Ja, Blickführung lässt sich im Simulator gut üben – besonders mit großem Sichtfeld oder VR.
Gilt das auch im Straßenverkehr?
Vorausschauend zu schauen hilft überall. Fahrtechnik am Limit gehört aber ausschließlich auf die abgesperrte Strecke.
Ich habe keine Erfahrung. Geht das trotzdem?
Ja. Die meisten starten bei uns ohne Rennerfahrung. Wo du stehst und was der passende nächste Schritt ist, besprechen wir im Workshop.
Was passiert nach dem Klick?
Du gibst kurz deine Kontaktdaten an, das dauert etwa zwei Minuten. Danach bekommst du die Einladung zum nächsten Zoom-Workshop am Dienstag oder Donnerstag um 18 Uhr. Kostenlos, unverbindlich, ohne Zahlungsdaten.

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